Tag 8-9, Bergwanderung

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Tag 8, 14.4., Sewastopol

An diesem Tag war nicht viel los. I begleitete L. zur Uni und nach meinem Besuch beim Geldautomaten traf ich auf E. und ihre Kommilitonin R. Sie hatte eine Freistunden, sodass wir durch Chersones liefen und ein bisschen auf  Deutsch quatschten.

Am Ende frage mich E., ob ich etwas dagegen hätte am nächsten Tag ihren Deutschunterricht zu besuchen. Hatte ich natürlich nicht, sondern war schon gespannt.

Danach lief ich einfach durch die Innenstadt und fragte wirklich fast jeden Laden, ob es dort Postkarten gäbe. Aber ich hatte keinen Erfolg. Auf dem Postamt erzählte mir eine Mitarbeiterin – bzw. ich habe es so interpretiert – dass die Postkarten alle ausgetauscht werden müssen.

Merkwürdig, denn dass Briefmarken ausgetauscht werden müssen, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber bei Postkarten ist es doch eigentlich egal, zu welchem Land eine Region nun gehört. Und in Jalta gab es sowohl (russische) Briefmarken als auch Postkarten.

Am Ende ging ich zu Fuß zu L.s Wohnung, vorbei an den omnipräsenten Propaganda-Plakaten, um mich von ihr zu verabschieden. Ich machte mich dann zu ihrer Freundin A. und deren Freund O., der professioneller PC-Spieler ist, auf.

Tag 9, 15.4., Sewastopol, Foros-Tilove

Mittags traf ich mich also mit E. und nahm am Deutschunterricht teil. Mit der Lehrerin waren noch acht Studentinnen anwesend. Aber die Kommunikation auf Deutsch verlief  schleppend. Mit der Lehrerin sowie E. und R. war es kein Problem, aber die anderen Studentinnen wollte lieber Englisch reden. Als die Lehrerin zwischendurch ging, unterhielten wir uns dann auf Englisch.

Ich verabredete mich mit E. und R. wieder für Donnerstag und nahm den Bus nach Foros, von wo aus ich meine Kammwanderung (Karte in OpenRouteService.org) startete. Ich begann die ca. 12km lange Wanderung relativ spät am Nachmittag um 16Uhr und kam um 20Uhr auf der Straße nach Sewastopol wieder an.

Der erste Teil der Wanderung was etwas frisch, weil ich meine Jacke vergessen hatte und sich der Teil des Gebirges in Wolken befand. Als ich diesen Gipfel aber hinter mich ließ, kam ich aus den Wolken heraus und konnte in der Sonne die beeindruckend schöne Landschaft genießen. Ich hatte Spaß daran über die Wiesen und Abhänge zu wandern.

Der Weg war nicht wirklich gut markiert, aber dank GPS hatte ich keine Probleme. Obwohl ich mit mehr Zeit im Rücken sicherlich auch darauf hätte verzichten können; so war es einfach komfortabler.

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Fotos von Tag 8


Fotos von Tag 9


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