Tag 4-5, Jalta

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Tag 4, 10.4.2014, Schtscholkine-Jalta

Erst legte ich mit dem Trampen nur kurze Distanzen zurück und für zwei Mal mit einem Lada. Von denen war der erste – ein Lada 1500 – in wirklich gutem Zustand; der zweite fiel jedoch schon fast auseinander.

Als ich dann auf der Hauptstraße nach Jalta war, fuhr ein Militärkonvoi mit mindestens 60 Fahrzeugen an mir vorbei. Sie waren wahrscheinlich auf dem Weg nach Kertsch, also eventuell zurück nach Krasnodar in Russland. Ich musste oft schmunzeln, da für mich nun eindeutig war, dass es russische Truppen waren, die die Krim besetzten, und eine Fahrer dann auch.

Dann konnte ich mit einem Auto mitfahren, mit dem wahrscheinlich nur wenige Leute fahren werden (ok, die meisten wird es erst gar nicht interessieren): Alexander aus Odessa hielt mit seinem Mercedes AMG S63 und fuhr mich nach Feodossija. Er erzählte mir aber, dass er Aston Martin oder Bentley besser als den AMG fände…..

In Feodossija nahm ich dann einen Bus zur Abzweigung nach Sudak/Jalta, an der ein russisches Pärchen hielt und mich nach dem Weg nach Jalta fragte. Erst sagte die Frau, dass sie keine Leute mitnähmen, aber dennoch erklärte ich beiden den Weg nach Jalta. Und nunja am Ende wurde ich (natürlich) trotzdem in ihrem Lexus, den sie ans Limit brachten, mitgenommen.

Sie besuchten die Krim bzw. Jalta, um dort Eigentum zu erwerben. Ihr Argument: Da die Krim nun russisch ist, aber viele Investoren noch immer unsicher seien, seien die Preise noch gering und eine Eigentumswohnung so eine gute Investition in die Zukunft.
Also können die russischen Oligarchen schon von einer russischen Krim profitieren.

10km vor Jalta, stieg ich aus und fand ein nettes Zeltplätzchen oberhalb der Straße mit Blick auf das Schwarze Meer, das der Mond hell erleuchtet.

Tag 5, 11.4., Jalta-Sewastopol

Am Morgen nahm ich dann den Elektrobus nach Jalta. Leider hatte die Gepäckaufgabe geschlossen und ich musste mit meinem Rucksack ins Zentrum laufen. Am zentralen Platz, mit Lenin-Statue, kaufte ein paar Briefmarken und sah den ersten der drei geschlossenen McDonaldse der Krim.

Bevor ich den Bus nach Sewastopol nahm, fand ich beim Einkaufen in einem ATB-Supermarkt einen super leckeren Saft der Firma Galicia. Die Zutaten waren laut Verpackung nur 50% Apfelsaft und 50% Mohrrübensaft –  ohne Konzentrat oder Genfrüchte. Auf der Website ist der Saft allerdings nicht zu finden.

Jedenfalls traf ich mich dann in Sewastopol mit L., der ich nicht genug für ihre Hilfe bei meinen Reisevorbereitungen danken kann. Gefolgt von unfreundlichen Worten und tödlichen Blicken wegen meines doch recht sperrigen Gepäcks im umgebauten Sprinter, fuhren wir zu ihrer Wohnung.

Nach kurzer Erholungszeit fuhren wir am Abend ins Zentrum, liefen am Uferpromenade entlang und tranken Kaffee / Milchshake in ihrem Lieblingskaffeehaus am Hafen.

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Day 4-5, Yalta

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Day 4, 10.4.2014, Shcholkine-Yalta

At first I could hitch-hike only little distances from Shcholkine, two times with a Lada, whereas the first Lada 1500 was in great shape, but the second one was falling apart.

When I arrived at the main road to Yalta a convoy of at least 60 military vehicles passed by. They went back to Kerch and then likely to Krasnodar in Russia. I had to smile and so did some drivers as well.

Then I could get a ride in a car, that only few people drive may in their life (most people won’t care anyway): Alexander from Odessa stopped with his Mercedes AMG S63 and gave me a lift to Feodosiya. He was more convinced of Bentley or Aston Martin, though….WFT ^^

In Feodosiya I took a bus to a junction to Sudak/Yalta, where a Russian couple stopped and asked for the way to Yalta. First the woman say they won’t take passengers, nevertheless I explained them how to get to Yalta, because she spoke English and both seemed nice. And in the end they gave me a lift in their Lexus, which was driven to its and the street’s limit.

Their intention of the visit was buying real estate. Now that Crimea became Russian, but many people are still not sure about the future, they think of making a good investment. So rich Russian oligarchs may benefit from a Russian Crimea.

10km before Yalta I got off and found a nice place uphill with view to the Black Sea and thanks to the moon it was quite light.

Day 5, 11.4., Yalta-Sevastopol

In the morning I took a trolley bus to Yalta. Unfortunately the luggage room was closed, so I had to take my backpack into the city centre. At the central square with a Lenin statue I bought some stamps at the post office and saw one of the three closed McDonald’s of Crimea.

Before I took a bus to Sevastopol, I found a really delicious juice in the ATB supermarket made by a company called Galicia. The ingredients were told to be just 50% apple and 50% carrot, no concentrate and no GMO – but it cannot be found on the website.

Anyway, in Sevastopol I met with my host L. whom I cannot thank enough for being able to visit Crimea respectively applying for a Russian visa. Followed by unfriendly words and deadly views due to my big luggage in the small minibus we drove to her home.

After a short relaxation time we went to the city centre in the evening, walked around a bit and drank coffee/milk shake in L.’s favourite coffee house at the seaside.

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